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Mehr getötete Pedelec-Fahrer – Verkehrsunfall-Statistik 2017

Gegen den Trend gab es im vergangenen Jahr mehr Verkehrstote unter den Pedelec-Fahrern. Vor allem Ältere sind gefährdet.

. Im ersten Halbjahr 2015 sind 1.593 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen, das sind 22 Personen oder 1,4 Prozen
. Im ersten Halbjahr 2015 sind 1.593 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen, das sind 22 Personen oder 1,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum

Während die Gesamtzahl der Verkehrstoten in Deutschland 2017 gesunken ist, sind mehr Pedelec-Fahrer bei Unfällen getötet worden als im Vorjahr. 68 E-Radler kamen dem ADAC zufolge ums Leben, 9,7 Prozent mehr als 2016. Der Großteil der Opfer war 70 Jahre oder älter. Insgesamt kamen 2017 in Deutschland 3.180 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben, 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr.

Der Automobilclub erinnert angesichts steigender Unfallzahlen an die spezifischen Gefahren von Pedelecs: Auch wenn sie wie Fahrräder aussehen, beschleunigen sie deutlich schneller. Der Umgang will daher trainiert sein. Ein Grund für den Anstieg der Opferzahlen ist die wachsende Verbreitung von Pedelecs. Zum Jahresanfang 2017 waren die Fahrräder mit E-Antrieb laut Statistischem Bundesamt in 2,3 Millionen Haushalte vorhanden. Das entspricht einem Anteil von 6,1 Prozent. Damit hat sich die Anzahl der Privathaushalte mit motorisierten Fahrrädern in den letzten drei Jahren nahezu verdoppelt.

Holger Holzer/SP-X

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