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    Köln

    Ford bereitet Generationswechsel beim S-Max vor

    Ein gutes Jahr muss er noch laufen - doch so langsam stimmt Ford die Kundschaft schon mal auf den Generationswechsel beim S-Max ein. Eine Designstudie des Nachfolgers wird auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) zu sehen sein.

    Generationswechsel beim S-Max
    Außen schnittig, innen voll mit modernster Elektronik: Mit der Studie S-Max Concept gibt Ford einen Ausblick auf die nächste Generation seines sportlichen Vans.
    Foto: Ford - DPA

    Ford wird auf der IAA in Frankfurt (Publikumstage 14. bis 22. September) die Designstudie S-Max Concept enthüllen. Sie soll dem Nachfolger des sportlichen Van S-Max den Weg bereiten.

    Der S-Max Concept nutzt den Unternehmensangaben nach die Plattform des aktuellen Modells und folgt beim Design einer eher evolutionären Linie: Die schnittige Grundform bleibt erhalten, und der große, wie bei einem Aston Martin geformte Kühlergrill wird zum wichtigsten Unterscheidungsmerkmal. In dem mit bis zu sieben Sitzen bestuhlten Innenraum ist dafür alles neu und mit modernster Informationstechnik gespickt, teilte der Hersteller im Vorfeld der Messe mit.

    Kern der neuen Infotainment-Ausstattung ist das Ford Sync-System, das eine drahtlose Internetanbindung ermöglicht und in der Studie auch Docking-Stationen für Tablets bietet. Hinzu kommen sogenannte Dual-View-Monitore, auf denen mehrere Mitfahrer unterschiedliche Programme schauen können, und eine Car-to-Car-Kommunikation, über die der S-Max automatisch mit anderen Fahrzeugen Daten austauschen kann.

    Die Elektronik im S-Max Concept dient aber nicht allein zu Informations- und Unterhaltungszwecken, sondern etwa auch dazu, die Gesundheit des Fahrers zu überwachen: Sensoren im Sitz messen dessen Pulsschlag. Und über spezielle Schnittstellen greift das System sogar auf die Daten von Blutzucker-Messsystemen von Diabetikern zurück und kann automatisch medizinische Hilfe anfordern, bevor ein Notfall eintritt.

    Die Antriebstechnik wirkt dagegen sehr konventionell: Unter der Haube der Studie steckt eine weiterentwickelte Version des aktuellen Dreizylinder-Turbomotors von Ford. Dafür liegen allerdings noch keine technischen Daten vor.

    Webseite der IAA

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