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Stuttgart

Bei Fahren mit Sehbehinderung drohen Sanktionen

dpa/tmn

Wer sich trotz einer schweren Sehbehinderung hinters Steuer setzt, riskiert rechtliche Sanktionen. Der Betroffene kann sowohl seinen Behindertenausweis verlieren als auch die finanzielle Blindenhilfe.

Bereits geleistete Zahlungen könnten zurückgefordert werden, warnt der Deutsche Anwaltverein (DAV). Das Verwaltungsgericht in Stuttgart hatte dies in einem Urteil vom 26. November 2009 entschieden (Aktenzeichen: 12 K 1614/09). Dem Urteil lag ein Fall zugrunde, in dem ein Mann trotz hochgradiger Sehbehinderung beim Autofahren erwischt worden war.

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