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    München

    Audi will den Verbrennungsmotor deutlich sparsamer machen

    Um Verbrauch und CO2-Ausstoß seiner Antriebe zu verringern, setzt Audi auf neue Motortechnik und alternative Kraftstoffe. Aber auch wenn ständig vom Elektroauto die Rede ist, wird der Verbrennungsmotor noch über Jahre nicht wegzudenken sein.

    Audi A3 mit Tanks
    Zwei Gastanks sollen der TCNG-Variante des Audi A3 eine Reichweite von 400 Kilometern ermöglichen. Das Erdgas-Modell soll in der zweiten Hälfte 2013 in den Handel kommen.
    Foto: Audi - DPA

    Bis zum Ende dieses Jahrzehnts sollen die Verbrennungsmotoren um 15 bis 20 Prozent sparsamer werden, erklärte der Ingolstädter Hersteller Audi bei einer Veranstaltung in München. Die Entwickler arbeiten zum Beispiel an elektrisch gesteuerten Turboladern, die früher einsetzen und eine effektivere Abgasnachbehandlung ermöglichen. Außerdem laufen Tests mit einem Elektromotor im Riementrieb, der den konventionellen Anlasser und den Generator ersetzen soll. Er übernimmt die Funktion einer Start-Stopp-Automatik und soll zusätzlich eine Abschaltung des Verbrennungsmotors in Leerlaufphasen während der Fahrt ermöglichen. Kombiniert mit einem vorausschauenden Navigationssystem und der Empfehlung, bei Bedarf den Fuß vom Gas zu nehmen, lassen sich laut Audi damit mehr als 10 Prozent Sprit einsparen. Beide Technologien seien frühestens in drei bis vier Jahren serienreif.

    Bereits nächstes Jahr beginnt Audi mit dem Einsatz alternativer Kraftstoffe. Zugeschnitten auf synthetisches Erdgas, das mit Windenergie aus Biomasse erzeugt wird, will der Hersteller den neuen A3 Sportback dann neben konventionellen Dieseln und Benzinern als TCNG-Version (komprimiertes Erdgas) anbieten. Die fünftürige Variante des Kompaktmodells feiert auf dem Pariser Autosalon (Publikumstage: 29. September bis 14. Oktober) Premiere, das Erdgas-Modell soll in der zweiten Hälfte 2013 in den Handel kommen.

    Der bivalente 1,4-Liter-Motor mit 81 kW/100 PS wird aus zwei Gastanks versorgt, die Erdgas für rund 400 Kilometer Reichweite speichern können. Zusätzlich hat der Wagen einen 55 Liter großen Benzintank an Bord, falls kein Erdgas verfügbar ist. Im Gasbetrieb stößt der A3 Sportback laut Audi weniger als 100 Gramm CO2 pro Kilometer aus. Rechne man die CO2-reduzierte Treibstoffherstellung mit ein, sinke dieser Wert theoretisch auf 30 g/km.

    Ein Forschungsschwerpunkt der Ingolstädter ist die Gewinnung von Ethanol und Diesel aus regenerativen Quellen. In einer Art Photosynthese sollen besondere Bakterien mit Strom aus Solarenergie, Kohlendioxid und Brauchwasser künstliche Treibstoffe für konventionelle Verbrennungsmotoren erzeugen.

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