Kein Bock auf Mathe?

So helfen Eltern schwächeren Rechnern

Eltern sollen Lehrer nicht ersetzen. Aber Eltern können dafür sorgen, dass Kinder Spaß und Erfolgserlebnisse bei den Hausaufgaben haben. Mit den richtigen Coaching-Tipps klappt das sogar in Mathe.

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Auch Vorlernen ist erlaubt
Einfach mal ein, zwei Seiten im Mathe-Buch vorblättern und gemeinsam mit dem Kind schauen, was da so kommt.
Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Hamburg (dpa/tmn). Es gilt meist nicht als Lieblingsfach. Doch wer sich kompetent und sicher in Mathe fühlt, erledigt seine Hausaufgaben viel lieber. Eltern sollten schwächere Rechner daher unterstützen, auf diesen Pfad zu kommen.

Dabei helfen Fragen, die ein Kind nicht möglichst schnell zur richtigen Antwort führen, sondern ihm die eigenen Gedankengänge bewusster machen, rät die Zeitschrift „Eltern family“ (Ausgabe 02/2020).

Richtige Fragen seien etwa: Wie bist du darauf gekommen? Oder: Kannst du mir deinen Gedankengang noch einmal laut für mich wiederholen? So könne sich das Kind selbst korrigieren, und man erfährt, an welcher Stelle man unterstützend erklären kann.

Eine Faustregel sei auch: Es ist egal, wie das Kind zum richtigen Ergebnis kommt – jeder Weg darf ans Ziel führen. So verdirbt es ihm nicht den Spaß.

Auch Vorlernen sei erlaubt, finden die Erziehungsexperten. Einfach mal ein, zwei Seiten im Mathe-Buch vorblättern und schon mal gemeinsam schauen, was da so kommt. Nicht um zu büffeln, sondern um schon mal neue Rechenthemen ins echte Leben zu übersetzen. Beispiel: Das Runden und Überschlagen könne man beim gemeinsamen Einkaufen testen.