Archivierter Artikel vom 28.01.2020, 12:35 Uhr

Sturzgefahr

Kinder auf der Rolltreppe immer an die Hand nehmen

Wer eine Rolltreppe betritt, sollte das wachsam tun. Sich ablenken lassen, etwa vom Handy, kann schlimme Folgen haben. Erst recht ist auf Kinder zu achten. Besonders wenn sie Gummistiefel tragen.

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Sturzgefahr
Rolltreppen sind komfortabel, können aber für Kinder leicht zur Falle werden.
Foto: Silas Stein/dpa/dpa-tmn

Stuttgart (dpa/tmn) – Ob im Kaufhaus, an der U-Bahn oder im Flughafen: Rolltreppen lassen Wege im Alltag komfortabler zurücklegen. Sie können aber für Kinder leicht zur Falle werden, warnen die Sachverständigen der DEKRA. Auf ihnen könnten die Kleinen leicht ausrutschen, sich einklemmen und schwer verletzen.

Man dürfe sich deshalb nicht zu Unachtsamkeit oder Leichtsinn verleiten lassen. Das gilt besonders, wenn man mit Kindern unterwegs ist, warnt Dirk Blettermann, Fachbereichsleiter für Aufzüge und Fahrtreppen bei der DEKRA. Deshalb gelte grundsätzlich auch für die Kleinen: ruhig stehen bleiben, gut festhalten.

Wer mit Kleinkindern eine Rolltreppe benutzt, trägt sie am besten. Größere Kinder sind an die Hand zu nehmen und gut festzuhalten, damit sie nicht stürzen können. Dabei sollte immer der Handlauf benutzt und auf sicheren Stand geachtet werden. Mit den Füßen hält man genügend Abstand zur Seitenwand und den senkrechten Teilen der Stufen, damit die Schuhe nicht zwischen Wand und Treppe geraten. Kinder sollten zudem auf der rollenden Treppe nicht spielen, rennen oder klettern und niemals den Kopf an der Anlage anlehnen.

Vorsicht gelte bei Gummistiefeln und weichem Schuhmaterial, das sich leicht verformt und sich besonders schnell in den Spalten verklemmt. Tabu sind Roller-Skates sowie die Benutzung mit Kinder- oder anderen Transportwagen. Im Notfall sollte die Rolltreppe schnellstmöglich mit den roten Stoppschaltern oben oder unten an der Treppe angehalten werden.