Stiftung Warentest

Fitnesstracker: Pulsmessung lieber dem Brustgurt überlassen

Sie messen Zeit und Wegestrecke, verbrauchte Kalorien und den Puls. Gerade bei letzterem ist bei Fitnesstrackern jedoch Vorsicht geboten. Denn mitunter liegen die Geräte weit daneben.

Sport mit Fitnesstracker
Wie schnell bin ich? Viele Freizeitsportler messen ihre Leistung mit Fitnesstrackern. Blind verlassen sollte man sich darauf aber nicht.
Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn

Berlin (dpa/tmn). Ob als Armband oder Smartwatch: Fitnesstracker können als willkommene Motivation für sportliche Aktivitäten dienen. Die gemessenen Werte sind bei vielen Armbänder allerdings „Fantasiewerte“, warnt die Stiftung Warentest.

Gerade bei der Pulsmessung sei die Ungenauigkeit bedenklich. Zuverlässiger sei da die Herzfrequenzmessung mit dem Brustgurt, so das Fazit der Experten („test“-Ausgabe 7/20). Insgesamt liefern von 25 geprüften Fitnesstrackern nur zwei Smartwatches stimmige Werte: die Apple Watch 5 und das Garmin-Modell Forerunner 245 Music.

In einem Extremfall maß ein anderes Fitnessarmband bei einer joggenden Testerin einen Maximalpuls von 104 – statt des tatsächlichen Werts von 181. Die Hersteller verweisen oft darauf, dass der Tracker sehr korrekt am Handgelenk sitzen müsse.

Bei der Schrittmessung empfehlen die Tester, das Smartphone zur Unterstützung heranzuziehen, da die Armbänder über kein Modul für die Positionsbestimmung per Satellit verfügen.

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