Archivierter Artikel vom 24.01.2020, 14:20 Uhr

Abgesetztes Öl

Warum Flüssigkeit auf Senf nicht schlimm ist

Wer auf Speisen oder Lebensmittel gerne seinen Senf dazugibt, stutzt schon mal: Manchmal hat sich Flüssigkeit auf der gelben Masse im Töpfchen abgesetzt. Macht das den Senf schlechter?

Senf in verschiedenen Variationen
Dass sich auf dem Senf Flüssigkeit absetzt, kann schon mal passieren. Die schnelle Lösung dafür: einfach umrühren!.
Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Hamburg (dpa/tmn). Wenn sich auf Senf eine Flüssigkeit gebildet hat, muss man nicht gleich denken, dass der Scharfmacher schlecht geworden ist. Denn Senfsaat enthält Öl, das sich mit der Zeit oben absetzen kann, erklärt die Zeitschrift „Lecker“ (Ausgabe Januar/Februar 2020).

Das abgesetzte Öl mache den Senf sogar haltbarer. Wen es stört, der sollte das Öl vor dem Essen einfach wieder unter den Senf rühren.

Die Senfsaat sorgt auch für die Schärfe eines Senfes. So besteht süßer Senf aus gelber Senfsaat und wird mit Honig oder Zucker versetzt. Er passt am besten zu Weißwürsten und Leberkäse.

Mittelscharfer Senf wird hingegen aus gelben und braunen Senfkörner hergestellt und ist ideal für Wurst, Kassler, Senfsoßen und Grünkohl. Hauptsächlich braune Senfsaat schließlich steckt in scharfem Senf – er ist für alle gedacht, denen mittelscharfer Senf zu schwach ist.