Archivierter Artikel vom 10.06.2020, 13:40 Uhr

Schädlinge im Müsli

Von Motten befallene Lebensmittel wegschmeißen

Für alle Corona-Hamster: In eingelagerten Trockenlebensmitteln siedeln sich mitunter Motten an. Die sind zwar harmlos, aber nervig. So geht man damit um.

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Motte
Ihr Name verrät ihr Ziel: Eine Dörrobstmotte mag Trockenobst.
Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Bonn (dpa/tmn). Lebensmittelmotten stehen auf Getreideprodukte und Trockenobst. Ob sie in die Küchenschränke und Speisekammern einziehen, ist keine Frage schlechter Hygiene – teils kauft man die Tiere schon mit dem Müsli mit ein.

Aber man sollte sie auch wieder loswerden: Das Bundeszentrum für Ernährung rät, die befallenen Lebensmittel dicht zu verpacken – etwa in eine Tüte zu geben – und sofort wegzuwerfen. Und zwar direkt in die Tonne außer Haus. Danach sollte man die Schränke gründlich durchsuchen und auswaschen.

Die kleinen Larven finden sich mitunter in den Ritzen, unter Scharnieren oder auch eingepuppt an nicht befallenen Lebensmittelverpackungen. Schwer zugängliche Stellen kann man gut mit dem Staubsauger abfahren.

Motten und andere Vorratsschädlinge verunreinigen die Lebensmittel mit Resten ihrer Haut, ihrem Kot und mit Spinnfäden. Nicht nur, dass man sowas nicht im Essen haben möchte, das kann dem Bundeszentrum zufolge auch Inhaltsstoffe, Keim- oder Backfähigkeit sowie Geruch und Geschmack der Lebensmittel beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall lösen sie außerdem Hauterkrankungen, Allergien, Bindehautentzündungen und Darmbeschwerden aus.

Infos des BZFE mit Bilder der gängigen Lebensmittelschädlinge