Vorsicht, Schimmel!

Hülsenfrüchte mit dunklen Flecken nicht mehr essen

Linsen, Kichererbsen und andere Hülsenfrüchte sind heutzutage in fast jeder Küche gefragt. Werden sie richtig gelagert, hat man lange etwas von den kleinen Multitalenten.

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Hülsenfrüchte in Hülle und Fülle
Hülsenfrüchte gelten als lecker und gesund – und halten sich oft lange.
Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Bonn (dpa/tmn). Gerade im Winter punkten Hülsenfrüchte, die man lange lagern kann. Dazu gehören Erbsen, Linsen oder Kichererbsen, die bei uns vor allem getrocknet angeboten werden.

Sie halten sich ein Jahr oder länger – laut der Initiative „Zu gut für die Tonne“ meist noch über das Mindesthaltbarkeitsdatum heraus. Gelagert werden sie am besten kühl, trocken, lichtgeschützt und luftdicht verschlossen.

Sind die Hülsenfrüchte geschält, halten sie sich etwa sechs Monate lang. Achtung bei dunklen Flecken: Diese deuten auf Schimmel hin. In dem Fall sollten die Früchte nicht mehr gegessen werden.

Reste abgedeckt in den Kühlschrank

In der Konserve haben Hülsenfrüchte zwar durch das zweimalige Erhitzen in der Herstellung weniger Nährstoffe, dafür sind sie drei bis fünf Jahre haltbar.

Bleiben Reste übrig, kommen sie aus der Dose in einen Behälter aus Porzellan, Glas oder Kunststoff. Mit einem Deckel verschlossen halten sie sich danach im Kühlschrank noch ein bis zwei Tage.

Aufstrich aus gekochten Linsen

Wer gekochte Hülsenfrüchte vom Essen übrig hat, kann daraus einen leckeren Aufstrich zaubern. Zum Beispiel: 100 Gramm gekochte Linsen werden mit je zwei Esslöffel Öl und Zitronensaft gemischt. Würzen mit Curry, Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander und Chili, anschließend fein pürieren. Mit Salz würzen und noch einmal durchmixen – fertig!

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