Reifeprüfung vor dem Kauf

Eine gute Wassermelone vibriert und hat einen gelben Fleck

Auf Märkten oder an den Supermarkt-Auslagen mit den Wassermelonen sieht man häufig Menschen, die auf den ballförmigen Früchten herumklopfen und alle Seiten abtasten. Ist das alles nur Show?

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Wassermelonen haben im Sommer Saison
Um zu testen, ob eine Wassermelone reif ist, schlägt man am besten ganz leicht mit der flachen Hand auf die Frucht. Sie sollte dann vibrieren.
Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Bonn (dpa/tmn). Drehen, Klopfen und einen Klaps verpassen: Um die inneren Werte einer Wassermelone beurteilen zu können, greifen manche Menschen zu solch kuriosen Prüftechniken. Tatsächlich lässt sich der Reifegrad einer Wassermelone mit der Hand erfühlen. Wie geht das?

Man sollte mit der flachen Hand leicht auf die Melone schlagen, erklärt Ulrike Bickelmann von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). „Wenn sie vibriert, dann ist sie genau richtig.“ Fehlen die Vibrationen, sei die Melone innen weich und wattig.

Auch das berühmte Klopfen hält Bickelmann für eine geeignete Technik. Und was sollte man hören? „Wenn man die grüne oder grün-gestreifte Frucht dabei ans Ohr hält, muss man einen Schall hören können.“

Die Bedeutung des gelben Flecks

Auch der Auflagefleck sagt etwas über die Qualität der Frucht. „Je gelber der Fleck, auf dem die Melone auf dem Feld gelegen hat, umso reifer ist sie“, sagt die Fruchtexpertin. Ist der Fleck dagegen eher hellgrau, ist die Melone nicht reif. In diesem Fall helfe auch kein Liegenlassen, denn: „Die Melone reift nicht nach“, so Bickelmann.