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Wissenschaftler zögern bei Unternehmensgründung

Trotz vielfältiger Gründungsideen wagen nur wenige Wissenschaftler den Schritt in die Selbstständigkeit. Dies belegt eine aktuelle Studie des Instituts für Mittelstandsforschung.

Forscherin am Mikroskop
Nur wenige Wissenschaftler gründen ein eigenes Unternehmen. Wer es wagt, bleibt aber meist bei seiner Entscheidung.
Foto: Wolfram Kastl/dpa

Bonn (dpa/tmn). An Hochschulen und Forschungsinstituten entstehen täglich gute Ideen. Viele Wissenschaftler spielen mit dem Gedanken, diese für den Schritt in die Selbstständigkeit zu nutzen. Aber nur ein kleiner Teil von ihnen wagt tatsächlich die Unternehmensgründung.

Nur 17 Prozent der Wissenschaftler, die vor drei Jahren eine wenigstens unkonkrete Gründungsidee hatten, sind demnach heute selbstständig. Ein Viertel (25 Prozent) hat den Traum von der Gründung aufgegeben, 60 Prozent haben den Schritt in die Selbstständigkeit aufgeschoben. Das geht aus einer Studie von Forschern des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) hervor.

Wer sich dagegen selbstständig macht, bleibt meistens am Ball: 77 Prozent der befragten Wissenschaftler, die schon vor drei Jahren Unternehmer waren, sind es auch heute noch.

Studie "Gründungserfolg von Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen" (PDF)

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