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Süßes Frühstück stärkt nicht bis zur Mittagspause

Berufstätige sollten morgens besonders auf ihre Ernährung achten. Je nach Beschäftigung kann eine leichte, eiweißhaltige oder ein energiereiche, reichhaltigere Mahlzeit für einen optimalen Start in den Tag sorgen.

Süßer Brotaufstrich
Ein süßes Frühstück spendet nur kurzzeitig Energie.
Foto: Daniel Karmann – dpa

Konstanz (dpa/tmn) – Ein gutes Frühstück für den Arbeitstag sollte vor allem eiweiß- und kohlenhydrathaltig sein. „Nachts finden im Körper viele Reparaturprozesse statt, deshalb ist morgens der Aminosäurespiegel im Keller“, sagt Fabian Krapf vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG).

„Isst man dann eiweißhaltige Speisen, gleicht es sich dann wieder aus“. Vollkornbrot oder Müsli mit Milch bringen Arbeitnehmer also sicher bis zur Mittagspause. „Das liefert konstant und über einen längeren Zeitraum Energie“, erklärt Krapf.

Ein süßes Frühstück dagegen gibt zwar kurzfristig einen Energieschub, führt mittelfristig aber zu Heißhungerattacken oder im schlimmsten Fall in den Unterzucker. Und frühstückt man zu fettig, klassisch englisch mit Ei und Würstchen etwa, ist der Körper den halben Tag mit Verdauung beschäftigt – damit fehlt die Energie zum Arbeiten.

Wer körperliche Schwerstarbeit leisten muss, sollte dagegen erstens etwas mehr und zweitens etwas anders frühstücken: Damit der Körper die nötige Energie für solche Arbeit hat, kann auch Fett sinnvoll sein, sagt Krapf – allerdings besser in pflanzlicher und nicht in tierischer Form. Die Avocado ist hier also eine bessere Wahl als das Mettbrötchen.

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