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    Mehr Freizeitausgleich für Nachtarbeit

    Erfurt/Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Für Nachtarbeit müssen Beschäftigte entweder einen Zuschlag oder einen Freizeitausgleich erhalten. Sie können zwischen diesen beiden Varianten aber nicht frei wählen.

    Denn auf welche Art Nachtarbeit ausgeglichen wird, darf der Arbeitgeber entscheiden. Eine Ausnahme gilt nur, wenn im Tarif- oder Arbeitsvertrag eine Variante verbindlich festgelegt ist. Darauf weist der Bund-Verlag in Frankfurt hin und beruft sich auf mehrere Urteile des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt (Az: 5 AZR 867/08 und 5 AZR 422/04).

    Zulagen und Freizeitausgleich müssen dabei gleichwertig sein. Bei der zweiten Variante reicht es daher nicht, wenn Arbeitnehmern lediglich die Stundenzahl der Nachtschicht eins zu eins auf ihrem Urlaubskonto gutgeschrieben wird. Denn in dieser Rechnung ist noch kein Zuschlag enthalten, der auch bei einem Lohnausgleich angefallen wäre. Hätte ein Mitarbeiter einen Zuschlag über 25 Prozent des Stundenlohns bekommen, muss er auch 25 Prozent Extra-Urlaub für die Nachtschicht erhalten.

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