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Köln

Mehr Firmengründungen in der Krise

dpa/tmn

In der Krise haben sich mehr Menschen in Deutschland selbstständig gemacht als früher. Darauf weist das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hin.

So wurden 2009 nach Schätzungen des Instituts für Mittelstandsforschung 410 000 Firmen gegründet – das seien drei Prozent mehr als im Vorjahr. Oft wagten Gründer diesen Schritt aber nur aus der Not heraus. Viele hätten vor der Wahl gestanden: Arbeitslosigkeit oder Selbstständigkeit.

In den Vorjahren ist die Zahl der Gründungen um fast 15 Prozent geschrumpft: Sie sank zwischen 2005 und 2008 von 241 500 auf 206 000. Auch die Anzahl der auf Vollzeitstellen umgerechneten Beschäftigten in Neugründungen hat sich in diesem Zeitraum um gut ein Fünftel verringert. Sie betrug 2008 nur noch 411 500. Damit arbeiteten in jeder Neugründung im Schnitt nur noch zwei Vollzeitbeschäftigte.

Neugründungen stehen angesichts der Krise nicht unbedingt unter einem schlechten Stern. Zwar hat knapp die Hälfte der seit 2005 gegründeten größeren Firmen in einer Befragung im Sommer 2009 angegeben, dass sie von der Konjunkturflaute betroffen ist. Immerhin fast jede zehnte neuere Firma kann der Krise nach eigenen Angaben aber sogar etwas Positives abgewinnen – etwa, dass die etablierte Konkurrenz es schwerer hat, bei Billigangeboten mitzuhalten.

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