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Im Beruf nicht in allen Bereichen perfekt sein wollen

Königstein/Taunus (dpa/tmn) – Jeder Mensch macht Fehler – das gilt auch im Beruf. Statt alles richtig machen zu wollen, gilt eher, die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen.

Wer Karriere machen will, sollte daher nicht versuchen, in allen Bereichen im Job perfekt zu sein, rät Karriereberaterin Claudia Enkelmann aus Königstein im Taunus. «Man muss aufhören, ständig 100 Prozent geben zu wollen. 20 Prozent gehen sowieso daneben, das ist ganz normal.» Gerade Frauen seien oft zu kritisch mit sich selbst. Statt die Schuld bei sich zu suchen, sollten sie besser daran arbeiten, Lösungen für die Probleme zu finden. Dadurch werde die Arbeit effizienter und man wirke entspannter und somit kompetenter.

Ein Nachteil von übersteigertem Perfektionismus im Beruf sei zudem die Beliebtheitsfalle. Wer ständig versucht, es allen recht zu machen, wird laut Enkelmann häufig enttäuscht: Statt zum allgemeinen Liebling werde man schnell zum Arbeitstier, statt zu Anerkennung komme es oft zu Ausnutzung. Deshalb sei es wichtig, sich seine eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu machen – und auch einmal Aufgaben abzugeben, für die man kein Spezialist ist.

«Um die eigenen Kernkompetenzen herauszufinden, sollten sich Frauen in ruhigen Momenten fragen, worin sie gut sind und was andere besser und schneller können.» Wer dadurch seine Schwächen erkennt, der sollte sie sich selbst, aber auch gegenüber seinem Chef eingestehen, betont Enkelmann. Denn das zeige Stärke und verbessere die Ergebnisse der eigenen Arbeit.

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