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Bonn

Geisteswissenschaftler gehen oft ins Ausland

dpa/tmn

Studenten der Geisteswissenschaften gehen besonders oft ins Ausland. Jeder zweite Absolvent in diesen Fächern an Universitäten (51 Prozent) kann laut einer Untersuchung eine Auslandsstation im Studium vorweisen.

Das ergibt sich aus einer Studie des Hochschul-Informations-Systems, die am Donnerstag (25. Februar) in Bonn vorgestellt wurde. In den Naturwissenschaften gilt das nur für jeden dritten Uniabgänger (32 Prozent). Die Daten beruhen auf Befragungen des Absolventenjahrgangs 2006/2007.

Auch sind deutsche Absolventen in diesen Fächern im Ausland angesehen – denn die Geisteswissenschaften hierzulande haben der Befragung zufolge international einen guten Ruf. Das hat eine Befragung von gut 1200 Wissenschaftlern in diesen Fächern aus Deutschland, Großbritannien, Australien, Japan und den USA ergeben. «Die Forschungsqualität gilt als methodisch hervorragend, oft setzt Deutschland den weltweiten Standard für ein Fach», sagt Karl-Heinz Minks, Projektleiter der HIS-Studie.

Aus Sicht der befragten Geisteswissenschaftler fangen Studenten in diesen Fächern besser auch so früh wie möglich damit an, Kontakte ins Ausland zu knüpfen. Das gilt zumindest, wenn sie später in diesem Bereich arbeiten und forschen wollen. Denn eine internationale Orientierung ist für die meisten Geisteswissenschaftler heute selbstverständlich.

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