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Anfänger schätzen ihr Wissen oft zu hoch ein

Bescheidenheit ist des Anfängers Sache nicht. Das zeigt zumindest eine Studie der Zeitschrift „Psychologie Heute“. Demnach erklären sich Neulinge viel zu schnell zu Experten.

Selbstüberschätzung
Wer eine neue Theorie gelernt hat, ist nicht automatisch ein Experte. Oft schätzen Neulinge ihr Wissen zu hoch ein.
Foto: Sina Schuldt/dpa

Weinheim (dpa/tmn) – Etwas Oberflächenwissen ist manchmal gefährlicher, als überhaupt keine Ahnung zu haben. Denn wer sich nur etwas mit einem Thema beschäftigt, gerät schnell in die sogenannte Anfängerblase. Das zeigt eine Studie aus den USA, über die „Psychologie Heute“ (Ausgabe 3/2018) berichtet.

Menschen, die eine bestimmte Methode gerade erst kennengelernt haben, halten sich demnach viel zu schnell für Experten. Das äußert sich zum Beispiel darin, dass sie wilde und fehlerhafte Theorien aufstellen, wie sich Probleme damit lösen lassen.

Der Effekt der Anfängerblase nimmt jedoch ab, wenn Einsteiger weitere Erfahrungen auf einem Gebiet sammeln: Das übermäßige Selbstvertrauen steigt dann zumindest für eine gewisse Zeit nicht noch weiter.

Zusammenfassung der Studie (Englisch)

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