Archivierter Artikel vom 31.03.2021, 06:05 Uhr

Grünes Projekt für Kinder

Kräuter für Mini-Garten vorziehen

Pflanzen aussäen, umtopfen, pflegen: Beim Gärtnern können Kinder viel über die Natur und das Wachstum lernen. Auch ohne eigenen Garten ist das möglich. Tipps, wie sie einen Mini-Garten anlegen können.

Kräuter
Wer Kräuter zunächst vorzieht, kann sich später die kräftigsten und schönsten Pflanzen für den Mini-Garten aussuchen.
Foto: Florian Schuh/dpa-tmn

Erfurt (dpa/tmn). Wer Kindern das Gärtnern näher bringen will, kann mit ihnen in wenigen Schritten einen Mini-Garten anlegen. Als Pflanzen eignen sich Kräuter, die langsam wachsen – wie Thymian, Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, Rosmarin.

Antje Lobenstein vom Deutschen Gartenbaumuseum in Erfurt rät dazu: Die Pflanzen an der hellen Fensterbank im Frühling vorzuziehen. „Das hat den Vorteil, dass die Kinder sich die kräftigsten Pflanzen für ihren Garten aussuchen können. Gleichzeitig lernen sie, wie aus dem Samen die Pflanzen entstehen.“

Den Garten anlegen und verzieren

Für den Garten eignet sich eine DinA3 große Obststiege – ausgelegt mit einem Gärtner-Vlies, das auf einer Seite gummiert ist, damit das Wasser nicht durchläuft.

Steht die Kiste drinnen am Fensterbrett, empfiehlt Lobenstein, die solche Gärten regelmäßig mit Schulklassen baut, zusätzlich eine Folie unterzulegen. Als nächstes kommt die Erde in die Kiste – nach einigen Wochen dann die jungen Kräuterpflanzen.

Am Ende können Kinder den Garten verzieren. „Mit Sand, Kieseln, Schiefersplitt oder weißen Steinchen Wege gestalten, aus Holz eine kleine Gartenbank bauen“, so die Museumspädagogin. Bei dem Projekt lernen Kinder viel über Pflanzen – und es hilft gegen Langweile.

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