Archivierter Artikel vom 22.01.2021, 16:50 Uhr

Restbestände aus dem Vorjahr

Aussaat von Gemüse: Keimt das alte Saatgut noch?

Ohne Samen wächst nichts im Gemüsegarten. Saatgut-Reste vom Vorjahr lassen sich zwar oft noch weiterverwenden. Sicherheitshalber sollte man sie aber testen.

Saatgut keimt in einer Anzuchtschale
Vor der Aussaat von Samen aus dem Vorjahr können Hobbygärtner ausprobieren, ob das Saatgut überhaupt noch keimt – zum Beispiel in einer Anzuchtschale, die mit Frischhaltefolie abgedeckt ist.
Foto: And – dpa

Veitshöchheim (dpa/tmn) – Wer noch Reste in Saatgut-Tütchen für den Gemüsegarten hat, findet in der Regel ein Haltbarkeitsdatum darauf. Jedoch sind auch die Umstände der Aufbewahrung für die Keimfähigkeit von Saatgut entscheidend: Es muss kühl und trocken gelagert haben.

Hat man Zweifel, ob die Samen noch gut sind, rät die Bayerische Gartenakademie zu einer Probeaussaat – die aber nur Sinn ergibt, wenn man genug Samen dafür und für die weitere, eigentliche Aussaat hat.

Dazu säen Hobbygärtner zur Probe genau abgezählt ein paar Körnern aus. Nach zwei, spätestens aber vier Wochen keimen die Pflanzen in der Regel. Funktioniert das allerdings bei weniger als der Hälfte der Samen, sollte man für die größere Aussaat lieber neue Tütchen kaufen.

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