Archivierter Artikel vom 09.05.2019, 05:35 Uhr

Batterien im Test

Akku-Rasenmäher zeigen meist gute Leistungen

Der technische Fortschritt macht nicht nur das Leben leichter, sondern auch das Rasenmähen immer einfacher. Ohne lauten Motor – das war bis vor wenigen Jahren ein Traum, denn Rasenmäher mit Akku waren teuer und erbrachten nicht die nötige Leistung.

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Akku-Rasenmäher im Test
Die Zeitschrift «Selbst ist der Mann» und der Tüv Rheinland haben zwölf Akku-Rasenmäher getestet.
Foto: Ausgabe 6/2019/selbst ist der Mann – dpa

Köln (dpa/tmn). Akkubetriebene Rasenmäher gelten im Garten als die Wachablösung für die Kabel- und Benzinmäher. Sie haben zuletzt einen großen Entwicklungsschritt getan.

Viele Geräte können es ohne Abstriche bereits mit den üblichen Rasenmähern aufnehmen. Das zeigt auch ein gemeinsamer Test von Tüv Rheinland und der Zeitschrift „Selbst ist der Mann“ (Ausgabe 6/2019, ET 10. Mai).

Alle zwölf Geräte erzielten dabei im Testabschnitt „Flächenleistung per Akkuladung“ mindestens die Hälfte der möglichen Bewertungspunkte und häufig sogar die volle Punktzahl.

Die Gesamtwertung spiegelt das wieder: Alle Geräte schaffen mindestens die Note „befriedigend“, zweimal wird sogar ein „sehr gut“ und viermal ein „gut“ vergeben. „Abstriche gab es meist nicht wegen der Akkuleistung, sondern aus Gründen, die wir auch von anderen Tests von Rasenmähern mit Kabel und Benzin kennen“, erklärt Test-Redakteur Peter Baruschke. So bemängelten die Experten bei der Stichprobe teils das Mähergebnis, die Fangleistung der Körbe oder auch die Bauweise.

Auch die Stiftung Warentest hat vor kurzem Akku-Rasenmäher geprüft („test“-Heft 04/2019) und Gesamtnoten von „gut“ bis „mangelhaft“ vergeben. Die beiden Tests unterscheiden sich allerdings im Aufbau und in der Stichprobe. Sie sind deshalb nur bedingt vergleichbar. Auch die Warentester kommen in den Details aber zu einem ähnlichen Ergebnis: Die meisten Akku-Mäher erzielen bei dem Bewertungspunkt Akku/Mäher-Haltbarkeit die Teilnoten „sehr gut“ oder „gut“.