Archivierter Artikel vom 18.02.2020, 13:40 Uhr

Wissen für Bauherren

Was ist ein Fertighaus zum Mitbauen?

Wer ein Haus bauen möchte, wird mit vielen Werbebegriffen konfrontiert – Selbstbauhäuser oder Fertighäuser zum Mitbauen sind so ein Fall. Was steckt dahinter?

Fertighaus im Bau
Ein Fertighaus muss nicht allein vom Fertighaus-Hersteller erbaut werden. Private Bauherren können auch einzelne Arbeiten übernehmen.
Foto: Daniel Maurer/dpa-tmn

Bad Honnef (dpa/tmn) – Bauherren können Fertighäuser kaufen, dann aber noch selbst Hand anlegen. Man spricht hier von Fertighäusern zum Mitbauen oder von Ausbau-, Mitbau- oder Selbstbauhäusern. Dabei gibt es verschiedene Ausbaustufen. Die Fertigbaufirma liefert mindestens die Gebäudehülle. In den meisten Fällen stellt sie ein geschlossenes Haus mit gedämmten Wänden und eingedecktem Dach auf das Grundstück.

Am häufigsten werden Bauherren bei Arbeiten im Innenausbau selbst aktiv, zum Beispiel beim Tapezieren oder Fußboden verlegen, wie der Bundesverband Deutscher Fertigbau erklärt. Eigenleistungen sind aber auch bei Estricharbeiten, Elektroinstallationen und dem Einbau der Heizungsanlage möglich – wobei dafür Fachwissen vorhanden sein muss.

Der Vorteil von Eigenleistungen, gerne auch als Muskelhypothek beworben: Sie sparen Geld. Welche dieser Leistungen bei den jeweiligen Herstellern der Häuser möglich sind und was man selbst übernimmt, wird individuell verhandelt und vertraglich festgehalten.