Turbinen-Flunder kriegt Flügel – Gordon Murray T.50S Niki Lauda

Ein Highlight des Supersportwagens T.50 ist der Verzicht auf Spoiler dank einer riesigen Turbine. Der Rennversion reicht die Bodenansaugtechnik jedoch nicht.

Anfang 2023, nach dem der Bau der straßenzugelassenen Kleinserie des T.50 endet, legt Gordon Murray noch eine Trackversi
Anfang 2023, nach dem der Bau der straßenzugelassenen Kleinserie des T.50 endet, legt Gordon Murray noch eine Trackversion namens T.50S Niki Lauda auf

Die mächtige Turbine am Heck reicht nicht. Beim T.50S sorgt zusätzlich ein großer Heckflügel für Abtrieb
Die mächtige Turbine am Heck reicht nicht. Beim T.50S sorgt zusätzlich ein großer Heckflügel für Abtrieb

SP-X/Silverstone. Nach der im vergangenen Sommer vorgestellten Straßenversion hat Gordon Murray nun eine auf 25 Exemplare limitierte Rennstrecken-Variante des T.50 namens „T.50S Niki Lauda“ enthüllt. Das Track-Fahrzeug zeichnet sich durch einen 540 kW/735 PS starken V12-Motor sowie eine große Heckturbine aus. Letztere soll zusammen mit einem großen Heckflügel für 1,5 Tonnen Abtrieb sorgen.

Reduziert auf das Wesentliche: Das Arbeitsplatz im Gordon Murray T.50S
Reduziert auf das Wesentliche: Das Arbeitsplatz im Gordon Murray T.50S

Der als 1+1-Sitzer ausgelegte T.50S hat links vom zentralen Fahrersitz einen Copiloten-Stuhl. Über die Sitzkonfiguration wie über viele andere Details der rund 4,3 Millionen Euro teuren Flunder kann final der Kunde entscheiden. Anfang 2023 will Gordon Murray mit dem Bau der Kleinserie starten.

Mario Hommen/SP-X