Archivierter Artikel vom 27.06.2022, 18:07 Uhr

Transformation mit Perspektive – ZF: Zukunftsvereinbarung für Werk in Saarbrücken

Die Autoindustrie ist im Wandel, was auch zu Werkschließungen führen kann, wie jüngst das Beispiel Ford zeigt. Zulieferer ZF geht nun einen anderen Weg.

Von Mario Hommen/SP-X

SP-X/Saarbrücken. Während Autobauer Ford vergangene Woche verkündet hat, ab 2025 im Werk Saarlouis keine Autos mehr bauen zu wollen, gibt es jetzt vom Zulieferer ZF positive Signale für eine längerfristige Beschäftigungssicherung im Werk Saarbrücken. Wie der Konzern mitteilt, hat man sich auf eine Zukunftsvereinbarung mit der Arbeitnehmervertretung für die rund 9.000 Beschäftigten geeinigt. Diese umfasst eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2025.

Zugleich sollen die hohe Wertschöpfungstiefe in der Getriebeproduktion aufrechterhalten bleiben und große Volumina vorrangig im ZF-Standort Saarbrücken produziert werden. Die Vereinbarung sieht darüber hinaus die Einrichtung eines Zukunftsfonds am Standort vor, dessen Mittel in die Ansiedelung neuer Produkte fließen soll. Für die Beschäftigten im Saarland sind erfreuliche Signale, ZF ist der größte industrielle Arbeitgeber in dem kleinen Bundesland.

Mario Hommen/SP-X