Archivierter Artikel vom 18.08.2022, 17:07 Uhr

Stromer mit Auspuff – Dodge Charger Daytona SRT Concept

Trotz E-Antrieb soll das Dodge Charger Daytona SRT Concept V8-Nostalgie mit einer klangvollen Auspuffanlage versprühen. Frei nach dem Motto: Sinnfrei und Spaß dabei.

Von Mario Hommen/SP-X

SP-X/Detroit. Während die großen US-Autohersteller längst auf den Elektro-Zug aufgesprungen sind, hat Dodge bislang mit E-Autos gefremdelt. Doch jetzt gibt die Stellantis-Marke mit dem Charger Daytona SRT Concept einen konkreten Ausblick auf ein vermutlich ab 2024 verfügbares Elektromodell.

Optisch wirkt der Stromer wie ein typisches Muscle-Car. Statt auf eine Stufen- setzt die zwei- statt viertürige des Zukunfts-Chargers auf eine Fließheck-Karosserie mit kleinen Außenspiegeln und dem Blech bündigen Türgriffen. Vorne wie hinten erstrecken sich LED-Leuchten über die ganze Breite. Die neuzeitliche Außenhaut mit hohem Wiedererkennungswert soll besonders windschlüpfig sein.

Leistungseckdaten zum 800-Voll-Banshee-Allradantrieb oder zur Batteriekapazität und Reichweite macht Dodge keine. Allerdings soll der Stromer besser als ein Charger Hellcat performen. In seiner jüngsten Ausbaustufe leistet der Charger SRT Hellcat über 800 PS und knackt den Sprint auf 100 km/h in deutlich unter vier Sekunden.

Weil es sich um ein Performance-Auto handelt, hat der Elektro-Charger sogar einen „Auspuff“ erhalten, der einen ähnlich gewaltigen Sound wie ein Hellcat mit V8 abliefern soll. Dank einer elektromechanischen Schaltung, dem sogenannten eRupt-Getriebe, bietet der Antrieb Schaltpunkte, die die Schultern in die Sitzlehnen werfen sollen. Wer den PowerShot-Knopf am Lenkrad drückt, löst ebenfalls einen Beschleunigungsschub aus.

Beim Cockpit ist der Charger in der Display-Gegenwart angekommen. Hinterm Lenkrad gibt es ein großformatiges Digitalcockpit, in der Mittelkonsole befindet sich ein ebenfalls üppig dimensionierter Touchscreen. Auf Schalter und Knöpfe verzichtet das Cockpit weitgehend. Größere Schaltflächen bietet allerdings das Lenkrad. Ein Head-up-Display, ein Glaspanoramadach und ein pulsierend rot leuchtendes Ambientelicht sowie Einzelbestuhlung für beide Sitzreihen runden die Ausstattung ab.

Mario Hommen/SP-X