Archivierter Artikel vom 10.08.2021, 13:07 Uhr

Start für die Elektro-S-Klasse – Mercedes EQS

Der Mercedes EQS ist so etwas wie die elektrische Alternative zur S-Klasse. Mit leichtem Aufpreis.

SP-X/Stuttgart. Knapp 9.000 Euro oberhalb der S-Klasse startet künftig die Preisliste des Mercedes EQS. Die ab September ausgelieferte elektrische Oberklasselimousine wird zunächst als 106.374 Euro teurer EQS 450+ mit 245 kW/333 PS Leistung und einer Reichweite von 843 Kilometern (NEFZ) angeboten, alternativ ist zu Preisen ab 135.530 Euro der 385 kW/523 PS starke EQS 580 4Matic mit Allradantrieb und einer Reichweite von 705 Kilometern (NEFZ) zu haben.

Zur Serienausstattung der Basismotorisierung des Viertürers zählen Hinterachslenkung, 19-Zoll-Felgen und ein dreiphasiger 11-kW-Bordlader. Nicht zum Lieferumfang zählt der großflächige Bildschirm des Hyperscreen-Cockpits, der mit knapp 8.600 Euro extra zu Buche schlägt. Generell gibt es eine lange Aufpreisliste, auf der unter anderem auch ein ultrafeiner HEPA-Filter für die Klimaanlage (535 Euro), 22-Zoll-Felgen (3.570 Euro) und ein Parkassistent mit Fernbedienung (1.844 Euro) steht.

Einige Extras lassen sich künftig auch noch nach dem Kauf online aktivieren. Zum Start gibt es unter anderem einen alternativen Sound für den Fahrgeräusch-Generator oder Mini-Spiele für das Infotainmentsystem. Heruntergeladen werden sie über die Funk-Schnittstelle, die künftig auch für andere Over-the-Air-Updates genutzt werden kann.

Der EQS ist der erste Mercedes auf einer reinen Elektroauto-Plattform. Platzangebot und Zielkundschaft entspricht in etwa dem der S-Klasse, die es konventionell motorisiert oder als Plug-in-Hybrid gibt. Die Preise dort starten bei 97.800 Euro für den Diesel mit 210 kW/286 PS.

Holger Holzer/SP-X