Rohstoffe und Inflation machen E-Autos teurer – Gestiegene Batterie-Preise

Mehr als ein Jahrzehnt lang sind die Preise für Lithium-Ionen-Batterien gesunken. In diesem Jahr hat sich der Trend gedreht.

Von Holger Holzer, SP-X
Zellen und Batterien sind in diesem Jahr teurer geworden
Zellen und Batterien sind in diesem Jahr teurer geworden
Foto: Bosch

SP-X/New York. Die Preise für E-Auto-Batterien sind erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt wieder gestiegen. Wie aus einer Analyse des Beratungsunternehmens BloombergNEF hervorgeht, kosteten Lithium-Ionen-Akkus für Fahrzeuge und stationäre Speicher 2022 durchschnittlich 135,50 Euro pro Kilowattstunde und damit sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Der Preis von Batterie-Packs für elektrische Pkw im Speziellen betrug im laufenden Jahr im Schnitt 131,17 Euro/kWh, auf Zellebene waren es 109,30 Euro. Als Grund für den ersten Preisanstieg seit dem Start der Aufzeichnungen im Jahr 2010 nennen die Marktbeobachter anziehende Rohstoffkosten und eine generell hohe Inflation.

Holger Holzer/SP-X
Archivierter Artikel vom 09.12.2022, 12:07 Uhr