Rauchmelder beim Carsharing – Bosch Ridecare

Zigarettengeruch im Innenraum oder eine Delle an der Tür: Auch kleine Beschädigungen lassen Carsharing-Autos schnell unattraktiv wirken. Eine neue Sensorbox soll Betreibern nun die Überwachung des Fahrzeugzustands erleichtern.

Von Holger Holzer/SP-X
Die Sensorbox überwacht das Fahrzeuginnere und -äußere
Die Sensorbox überwacht das Fahrzeuginnere und -äußere

SP-X/Stuttgart. Parkschäden oder ein verrauchter Innenraum bleiben bei Carsharing-Autos oft lange Zeit unentdeckt. Eine neue Sensorbox von Bosch soll den Betreibern nun helfen, Probleme schneller zu finden. Und Nutzer zu mehr Eigenverantwortung erziehen.

Die im Sharing-Fahrzeug montierte Box verfügt über mehrere Sensoren. Zum Marktstart erkennt sie sowohl Rauch im Innenraum als auch Schäden an der Außenhaut, die sie in Echtzeit an eine Cloud übermittelt. Dort wird mit Hilfe Künstlicher Intelligenz eine Bewertung vorgenommen. Sharing-Anbieter sollen dadurch zuverlässige Information dazu erhalten, ob eine Beschädigung beispielsweise lediglich kosmetischer Natur ist oder ob sie aus Sicherheitsgründen behoben werden muss. Künftig sollen weitere Funktionen dazukommen.

Bosch arbeitet nach eigenen Angaben zurzeit mit führenden Sharing-Anbietern aus Asien, Nordamerika und Deutschland an der Serieneinführung der Rauch- und Schadenserkennung.

Holger Holzer/SP-X