Archivierter Artikel vom 16.09.2021, 11:07 Uhr

Pflaume in der Mitte, Kamera oben – Ford Fiesta Facelift

Über Generationen hinweg trug der Kleinwagen Fiesta die Ford-Pflaume im Kühlergrill. Die achte Auflage machte da eine Ausnahme. Bis jetzt.

Der Fiesta trägt ab sofort die Ford-Pflaume wieder im Kühlergrill
Der Fiesta trägt ab sofort die Ford-Pflaume wieder im Kühlergrill

Dem Fiesta wird es auch weiterhin zusätzlich als angecrossten Active X (Mitte) und als ST (rechts) geben
Dem Fiesta wird es auch weiterhin zusätzlich als angecrossten Active X (Mitte) und als ST (rechts) geben

SP-X/Köln. Ford hat die im Sommer 2017 eingeführte achte Auflage des Kleinwagens Fiesta einer umfangreichen Modellpflege unterzogen. Erkennbar ist das Modelljahr 2022 unter anderem an neuen Scheinwerfern, die zusammen mit den Heckleuchten bereits in der Basisausstattung mit LED-Licht ausgerüstet sind. Gegen Aufpreis sind Matrix-LED-Leuchten verfügbar, die Fahren mit Dauerfernlicht ohne Gegenverkehrsblendung erlauben. Für etwas Frische in der Front sorgt außerdem die zentral in den Kühlergrill nach unten gewanderte Ford-Pflaume, die zuvor die Vorderkante der nun leicht modifizierten Motorhaube schmückte. Die ausstattungsabhängig unterschiedlich gestalteten Frontschürzen wurden ebenfalls optisch überarbeitet.

Das Kombiinstrument des neuen Fiesta ist digital
Das Kombiinstrument des neuen Fiesta ist digital

Unter der Haube gab es nur kleine Änderungen. Basis ist ein 1,1-Liter-Benziner mit 55 kW/75 PS. Weiterhin sind drei Ecoboost-Triebwerke mit 74 kW/100 PS, 92 kW/125 PS sowie 114 kW/155 PS verfügbar. Die stärkeren beiden Varianten werden mit 48-Volt-Mildhybridtechnik kombiniert. Von diesen ist die schwächere Hybridvariante wahlweise mit Handschaltung oder Automatik kombinierbar, während die anderen beiden Ecobooster ausschließlich mit manuellem Sechsganggetriebe angeboten werden. Bei dem unvermindert 200 PS starken ST stellt der 1,5-Liter-Benziner künftig 320 statt 290 Newtonmeter bereit.

Wie die Scheinwerfer sind auch die Rückleuchten mit LED-Technik gerüstet
Wie die Scheinwerfer sind auch die Rückleuchten mit LED-Technik gerüstet

Wichtigste Neuerung innen ist ein digitales Kombiinstrument mit 12,3 Zoll Bildschirmdiagonale. Abhängig vom Fahrmodus ermöglicht das Display hinterm Lenkrad unterschiedliche Anzeigemodi. Dank einer in die Windschutzscheibe integrierten Kamera bietet der kleine Kölner außerdem neue Assistenzsysteme wie Falschfahr-Warner, aktiver Parkassistent, Querverkehrswarner, Spurhalteassistent sowie eine Stop-and-go-Funktion für den Abstandstempomaten. Das Infotainmentsystem mit 8-Zoll-Touchscreen verfügt über zeitgemäße Konnektivitätslösungen, was unter anderem die Einbindung von Echtzeit-Verkehrsinformationen in die Navigation erlaubt.

Die Einstiegsversionen Trend sowie Cool & Connect starten preislich bei 14.600 beziehungsweise 16.550 Euro. Darüber rangieren die Niveaus Titanium, Active und ST-Line, die weiterhin in X- und Vignale-Varianten erhältlich sind. Beim Topmodell ST starten die Preise bei 27.750 Euro.

Mario Hommen/SP-X