Archivierter Artikel vom 06.04.2020, 13:07 Uhr

Neuer Rekordwert im März – Umweltbonus für E-Autokäufer

Die Coronakrise hat offenbar noch keinen entscheidenden Einfluss auf die E-Auto-Zulassungen. Im März gab es einen neuen Rekordwert bei den Anträgen auf den Umweltbonus.

Der Opel hat einen Schnellladeanschluss
Der Opel hat einen Schnellladeanschluss

SP-X/Eschborn. Die Zahl der Anträge auf die Elektroauto-Prämie hat im März einen neuen Höchststand erreicht. Das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) registrierte 12.365 Eingänge, davon 7.898 für reine E-Autos. Das waren 4.750 mehr als im Vormonat. Dazu kamen 4.464 Anträge für Pkw mit Plug-in-Hybridantrieb sowie drei für Brennstoffzellenautos.

Seit Inkrafttreten der Regelung im Sommer 2016 sind damit insgesamt 191.838 Anträge auf den sogenannte Umweltbonus eingegangen. Auf reine E-Autos entfielen 125.785 Anträge, 65.937 betrafen Steckdosen-Hybride. Förderung für Brennstoffzellenautos wurde 116 Mal beantragt.

Seit Mitte Februar gelten neue Regelungen für den Umweltbonus. Nicht nur wurde die Fördersumme erhöht, sondern der Antrag ist seitdem erst nach Zulassung des betreffenden Fahrzeugs zu stellen. Zuvor war das bereits direkt nach der Unterzeichnung des Kauf- beziehungsweise Leasingvertrags möglich. Zum Vergleich: Die Zahl aller in Deutschland neu zugelassenen E-Autos lag im März bei 10.329 Einheiten. Die Differenz erklärt sich unter anderem dadurch, dass nicht alle Modelle förderfähig sind.

Holger Holzer/SP-X