Archivierter Artikel vom 26.10.2021, 16:07 Uhr

Nach dem vierten Autohaus-Besuch ist alles klar – Pkw-Kaufentscheidung

Der Autokauf zählt zu den größten Investitionen im Leben. Entsprechend viel Zeit lassen sich Kunden bei der Auswahl.

Von Holger Holzer/SP-X
Seit dem 18. März ist per Gesetz kein Vor-Ort-Autohandel mehr in Deutschland erlaubt
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SP-X/Nürnberg. Autokäufer gehen im Schnitt rund viermal in ein Autohaus, bevor sie den Vertrag unterschreiben. Allein zwei der Besuche entfallen dabei auf den Händler, bei dem später gekauft wird, wie eine Umfrage der Marktforschungsagentur Puls ergeben hat. Dabei sind Neuwagenkunden mit durchschnittlich 3,3 Besuchen (1,8 beim späteren Vertragspartner) etwas entschlussfreudiger als Gebrauchtwagen-Interessenten. Diese benötigen insgesamt 4,3 Besuche, 2,1 davon beim späteren Verkäufer. Eine mögliche Erklärung: Während die bestellbaren Neuwagen in jedem Autohaus einer Marke prinzipiell die gleichen sind, gibt es bei den verfügbaren Gebrauchten größere Unterschiede.

Deutliche Differenzen gibt es auch zwischen den Altersgruppen. So besuchen die Unter-30-Jährigen vor dem Kauf 4,6 Mal ein Autohaus, während sich die älteren Kundengruppen mit maximal 3,7 Besuchen begnügen. Dabei dürften die größere Erfahrung und das in der Regel höhere Budget eine Rolle spielen.

Holger Holzer/SP-X