Mehr Liegenbleiber aufgrund von Batterieproblemen – ADAC-Pannenbilanz 2018

Das steigende Durchschnittsalter der deutschen Pkw sorgt für einen Anstieg vor allem bei einer Pannenursache.

Fast vier Millionen Mal rückten 2018 die Gelben Engel des ADAC zu Pannenhilfen in Deutschland aus
Fast vier Millionen Mal rückten 2018 die Gelben Engel des ADAC zu Pannenhilfen in Deutschland aus

SP-X/Köln. Der ADAC hat 2018 in 3,93 Millionen Fällen Autofahrern in Deutschland bei technischen Problemen Hilfe geleistet. Die Zahl der Einsätze der mehr als 1.700 Pannenhelfer war damit leicht rückläufig. 2017 lag die Zahl der Einsätze noch bei etwas mehr als vier Millionen.

Unveränderter Spitzenreiter bei der Pannenursache bleibt die Batterie: In 42 Prozent der Fälle ließ sich das Problem auf Ausfälle beim Stromspeicher zurückführen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg, 2017 waren bei 39,9 Prozent aller Pannen Batterieprobleme der Grund. Die hohe Anfälligkeit bei den Starterbatterien ist nach Ansicht des Automobilclubs vor allem dem stetig steigenden Durchschnittsalter der in Deutschland zugelassenen Pkw geschuldet. Als zweithäufigste Einsatzursache werden Probleme bei Motor und Motormanagement (19 Prozent) genannt. Defekte an Lenkung, Karosserie, Bremsen, Fahrwerk und Antrieb bündelt der ADAC in einer Gruppe, die mit 14 Prozent dritthäufigster Pannengrund ist.

Mario Hommen/SP-X