Archivierter Artikel vom 29.07.2021, 16:07 Uhr

Knappes Angebot lässt die Preise steigen – Gebrauchtwagenpreise im Juli

Angebot und Nachfrage sind für die Preisgestaltung verantwortlich. Diese Kaufmannsweisheit lässt sich gerade auf dem Gebrauchtwagenmarkt beobachten.

Die Preise für Gebrauchtwagen steigen weiter
Die Preise für Gebrauchtwagen steigen weiter

P-X/München. Die Preise für Gebrauchtwagen steigen weiter. Der von Autoscout24 ermittelte Gebrauchtwagen-Preis-Index (AGPI) weist im Juli einen Durchschnittspreis von 22.941 Euro auf, das sind rund 300 Euro mehr als im Juni. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind Gebrauchte etwa um 3.000 Euro teurer geworden. Gründe für die Preissteigerungen sieht das Portal vor allen Dingen in einem knappen Gebrauchtwagenangebot. Dies ging über alle Segmente hinweg mit Werten zwischen 12 und 19 Prozent stark zurück. Die hohe Nachfrage nach Gebrauchten wird durch den Nachholbedarf der Verbraucher in Folge des Corona-Lockdowns, Engpässe bei der Neuwagenproduktion und einen gewachsenen Stellenwert des Autos erklärt.

Am meisten verteuerten sich gebrauchte Fahrzeuge der Ober- und Mittelklasse (plus 1,6 %), im Schnitt stiegen die Preise um 1 Prozent. Die Preise für Vans gaben dagegen leicht nach, Oldtimer sind um rund 4 Prozent günstiger geworden.

Gestiegen sind die Preise für Teil- und Vollzeitstromer. Im Vergleich zum Juni verteuerten sie sich um knapp 1 Prozent auf 35.440 Euro beziehungsweise 35.106 Euro. Auch Benziner legten zu und kosteten jetzt durchschnittlich 20.456 Euro. Diesel-Fahrzeuge wurden günstiger. Für sie werden im Schnitt 25.091 Euro fällig.

Elfriede Munsch/SP-X