Archivierter Artikel vom 07.04.2020, 13:07 Uhr

Kleinstwagen und Mini-Vans leiden am meisten – Nachfrage-Rückgang

Die Pkw-Neuzulassungen sind im März massiv eingebrochen. Zwei Segmente waren besonders betroffen. Aber es gab auch Gewinner.

Kleinstwagen haben es aktuell schwer
Kleinstwagen haben es aktuell schwer

SP-X/Flensburg. Der Nachfrage-Einbruch auf dem Neuwagenmarkt betrifft besonders stark die Kleinstwagenklasse. Im März wurden in diesem Segment laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 8.751 Fahrzeuge neu zugelassen, 64,7 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Noch stärker, wenn auch auf niedrigerem Gesamtniveau, traf es lediglich die Mini-Vans, die allerdings schon seit Jahren Marktanteile verlieren. Im März gab es einen Einbruch von 67,3 Prozent auf 2.534 Neuzulassungen.

Der deutsche Gesamtmarkt ist im März auch aufgrund der Coronakrise um 37,7 Prozent auf 215.119 Neuwagen geschrumpft. Die geringsten Rückgänge traten im Segment der Geländewagen (minus 26,2 Prozent), bei den Sportwagen (minus 26,6 Prozent) und in der Mittelklasse (minus 27,6 Prozent) auf.

Neben zahlreichen Verlierern gab es aber auch Gewinner. So konnten die Wohnmobilzulassungen um 2,3 Prozent auf 6.920 Fahrzeuge zulegen. Die Zahl der neu auf die Straße gerollten E-Autos wuchs um 56,1 Prozent auf 10.239 Einheiten, bei den Plug-in-Hybriden gab es ein Plus von 207,9 Prozent auf 9.426 Autos.

Holger Holzer/SP-X