Archivierter Artikel vom 05.08.2020, 17:07 Uhr

Jetzt mit Segelfunktion – Kia Stonic

Der Stonic gehört zu den erfolgreichsten Modellen im Kia-Angebot. Jetzt wurde er technisch aufgerüstet und auch ein wenig aufgehübscht.

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Kia hat den Stonic überarbeitet
Kia hat den Stonic überarbeitet

In Punkto Infotainment halten nun ab Werk 8 Zoll große Touchscreens Einzug in den Stonic
In Punkto Infotainment halten nun ab Werk 8 Zoll große Touchscreens Einzug in den Stonic

SP-X/Frankfurt. Zum Modelljahr 2021 hat Kia den Stonic überarbeitet. Ende Herbst tritt das Mini-SUV unter anderem mit sparsameren Motoren sowie mit neuen Assistenz- und Infotainmentsystemen an.

Die 88 kW/120 PS starke Einliter-Dreizylinder-Topmotorisierung des Mini-SUV verfügt über ein 48-Volt-Mildhybridsystem, das den Verbrauch um bis zu 10 Prozent reduzieren soll. Standardmäßig überträgt die Kraft ein neues Sechsgang-Schaltgetriebe, das mittels einer elektronisch gesteuerten Kupplung automatisch Segelphasen mit abgeschaltetem Verbrennungsmotor ermöglicht. Alternativ ist auch ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) erhältlich. Auch dies erlaubt das Segeln bis Tempo 125. Sobald der Fahrer Gas, Bremse oder Kupplung betätigt, springt der Motor wieder an.

Auch die anderen Motoren des Stonic, der 1,0-Liter-Dreiyzlinder mit 74 kW/100 PS sowie der 62 kW/84 PS starke1,2-Liter-Vierzylinder-Sauger, wurden auf Effizienz getrimmt. Außerdem ist das Siebengang-DSG nun optional auch mit dem 100 PS-Aggregat verfügbar, statt einem manuellen Fünfgang-Getriebe verrichtet jetzt ein manuelles Sechsgang-Getriebe bei dem Dreizylinder seinen Dienst. Alle Triebwerke sind nun nach der Abgasnorm Euro 6d-ISC-FCM zertifiziert.

In Punkto Infotainment halten nun ab Werk 8 Zoll große Touchscreens Einzug in den Stonic. Apple Carplay und Android Auto sind an Bord. Das optionale Navigationssystem bietet nun mehr Funktionen, zudem lassen sich über eine App-Funktion, Smartphone und Navigationssystem verbinden. Zudem gibt es je nach Ausstattung zu dem bisherigen Assistenten einen Totwinkel- und Querverkehrswarner sowie eine Verkehrszeichenerkennung. Der Frontkollisionswarner erkennt jetzt auch Radfahrer.

Optisch gibt es kleine Veränderungen. Je nach Ausstattung gehören nun neue LED-Scheinwerfer und 16-Zoll-Alus zum Serienumfang. Neue Außenlackfarben und Zweifarb-Kombinationen sowie eine erweiterte Farbauswahl für die Innenraumgestaltung runden die Auffrischung des Stonic ab.

Elfriede Munsch/SP-X