Archivierter Artikel vom 13.03.2019, 12:07 Uhr

In Bayern fährt man hochbeinig – SUV-Hochburgen

SUV haben längst auch die Städte erobert. Besonders beliebt sind die soften Geländewagen-Nachkommen aber auf dem Land. Und zwar vor allem im Süden.

Leiterrahmen, Starrachsen und Blattfedern – das Fahrwerk ist robust gebaut
Leiterrahmen, Starrachsen und Blattfedern – das Fahrwerk ist robust gebaut

SP-X/Berlin. Im ländlichen Bayern ist die SUV-Dichte besonders hoch. Unter den zehn Landkreisen mit dem höchsten Crossover-Anteil am Pkw-Bestand sind gleich fünf aus dem Freistaat, wie das Vergleichsportal „Check24“ bei einer Auswertung der Kfz-Versicherungsverträge seiner Nutzer ermittelt hat. Deutschlandweite Nummer eins ist demnach der Landkreis Miesbach mit einer SUV-Quote von 14,3 Prozent, gefolgt von Rügen in Mecklenburg-Vorpommern (13,5 Prozent) und dem bayerischen Starnberg (13,5 Prozent). Außerdem finden sich die bayerischen Landkreise Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz und Lindau in den Top Ten. Unter den Städten mit den höchsten SUV-Quoten liegt München mit 9,8 Prozent auf Rang zwei hinter Düsseldorf (9,9 Prozent). Auf dem dritten Rang ist Mühlheim an der Ruhr (9,6 Prozent). Der deutschlandweite Durchschnittswert liegt bei 9 Prozent.

Holger Holzer/SP-X