Archivierter Artikel vom 05.08.2020, 17:07 Uhr

Fit für die Zukunft – Mercedes Me

Vernetzungs-Apps werden für Autohersteller immer wichtiger. Mercedes stellt sein Angebot nun auf eine neue Basis.

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Mercedes hat seine Apps auf den neuesten Stand gebracht
Mercedes hat seine Apps auf den neuesten Stand gebracht

Kern des App-Angebots des Fahrzeugherstellers ist die „Mercedes Me“-App
Kern des App-Angebots des Fahrzeugherstellers ist die „Mercedes Me“-App

SP-X/Stuttgart. Mercedes hat seine Konnektivitäts-Apps neu aufgelegt. Das Trio aus Fahrzeug-, Service- und Shopping-App kommt mit neuer Grafik und vor allem neuer Technik daher. Die Smartphone-Programme basieren auf dem neuen „Software Development Kit“-Baukasten. Das soll die künftige Integration neuer Funktionen erleichtern und erstmals auch Drittanbietern die Programmierung passender Dienste ermöglichen. Alle drei Apps sind für Android und iOS zu haben und kostenlos im jeweiligen Store erhältlich.

Kern des App-Angebots des Fahrzeugherstellers ist die „Mercedes Me“-App, mit dem sich Fahrer und Auto vernetzen können. So lassen sich aus der Ferne etwa Tankfüllstand abfragen oder die Türen verriegeln. Auch kann das Navigationssystem vom Frühstückstisch aus mit der Route für den Tag gefüttert werden. Zudem lassen sich aktuell und künftig weitere Dienste integrieren, etwa Parkplatzfinder oder In-Car-Payment-Services.

Die „Me Service App“ verwaltet die Werkstatttermine des Fahrzeugs, erinnert an Wartungen oder die Prüfung des Reifendrucks. Zudem lassen sich Termine beim Mechaniker buchen. Weiterer Baustein ist die „Me Store App“, über dich sich digital kostenpflichtige Dienste und Fahrzeug-Ausstattung freischalten lassen. Unter anderen können Nutzer auch nach Auslieferung auf diesem Weg zum Beispiel die Digital-Radio-Funktion aktivieren.

Vernetzungs-Apps zählen aktuell zu den großen Trends bei den Autoherstellern. Sie sollen zum einen neue Geschäftsfelder erschließen – etwa den Verkauf digitaler Extras oder Services – andererseits die Kundenbindung enger machen. Mercedes will seine App mittelfristig zu einem digitalen Ökosystem ausbauen.

Holger Holzer/SP-X