Archivierter Artikel vom 20.05.2022, 16:07 Uhr

Federleichter V8-Flachbau – Nichols N1A

Die britische Autoindustrie hat viele Leichtbau-Ikonen hervorgebracht. Einige, wie etwa Lotus, konzentrieren sich künftig jedoch auf schwere E-Autos. Doch es gibt eine neue radikale Alternative.

Von Mario Hommen/SP-X
Der Nichols N1A sieht zwar alt aus, doch es handelt sich um einen Leichtbau-Sportwagen der Neuzeit
Der Nichols N1A sieht zwar alt aus, doch es handelt sich um einen Leichtbau-Sportwagen der Neuzeit

SP-X/London. Nichols heißt eine neue Automarke aus Großbritannien, die in diesem Jahr mit dem N1A – einem dachlosen Sportwagen im 60er-Jahre-Stil – ihr erstes Serienmodell auf den Markt bringen will. Beim N1A handelt sich um einen weniger als 900 Kilogramm wiegenden Zweisitzer, der auf einem Leichtbauchassis aus Alu und Carbon basiert, die von einer enganliegenden und mit 99 Zentimeter flach bauenden Karosserie umhüllt wird. Kunden können bei den Karosserieteilen zwischen Paneelen aus Kompositmaterial, farblich lackiertem Carbon oder mit Klarlack lackierten Sichtcarbon wählen.

Unter der Leichtbauhülle des N1A steckt ein Leichtbau-Chassis
Unter der Leichtbauhülle des N1A steckt ein Leichtbau-Chassis

Ebenfalls drei Optionen stehen beim Antrieb zur Wahl. Einstiegsmotorisierung ist eine 343 kW/466 PS starke Version des V8-Smallblocks LT1 von General Motors, der in einer leistungsgesteigerten Version außerdem mit 388 kW/527 PS angeboten wird. Alternativ steht ein Siebenliter-V8 mit 485 kW/659 PS zur Wahl. Alle Motorvarianten werden mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. Obwohl der N1A vor allem trackaffine Kunden ansprechen soll, wird ihn Nichols mit Straßenzulassung anbieten. Preise werden noch keine genannt.

Mario Hommen/SP-X