Archivierter Artikel vom 18.06.2019, 13:07 Uhr

Europa stabil, China und USA im Minus – Pkw-Markt

Der Handelsstreit mit den USA setzt dem chinesischen Neuwagenmarkt weiterhin zu. Und auch in Nordamerika ist die Pkw-Nachfrage mau. In Europa sieht es ein wenig besser aus.

In Emden könnten statt dem Passat künftig Elektroautos gebaut werden
In Emden könnten statt dem Passat künftig Elektroautos gebaut werden

SP-X/Berlin. Europa bleibt der stabilste unter den großen weltweiten Automärkten. Im Mai wurden in den Staaten der EU plus Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island rund 1,44 Millionen Neuwagen zugelassen, so viele wie im Vorjahresmonat. In den USA gab es laut dem Branchenverband VDA einen leichten Rückgang der Neuzulassungen um 0,5 Prozent auf 1,58 Millionen Fahrzeuge, während die chinesische Pkw-Nachfrage um 16,6 Prozent auf 1,53 Millionen Einheiten einbrach.

Die Bilanz des laufenden Jahres fällt auf allen drei Märkten negativ aus. In Europa sank der Absatz um zwei Prozent auf 6,94 Millionen Einheiten, die USA verbuchten ein Minus von 2,1 Prozent auf 6,89 Millionen Einheiten. China blieb trotz eines Rückgangs um 15,2 Prozent mit 8,23 Millionen Neuwagen der größte Markt der Welt. Grund für die nunmehr elf Monate anhaltende Schwäche im Reich der Mitte ist der schwelende Handelsstreit mit den USA.

Holger Holzer/SP-X