Archivierter Artikel vom 10.08.2022, 17:07 Uhr

Ein Buggy, aber kein VW – Meyers Manx 2.0 Electric

Mit dem 2019 vorgestellten ID Buggy Concept keimte Hoffnung auf ein elektrisches Spaßmobil auf. Doch bereits 2020 hat VW das Projekt verworfen. Einen E-Buggy wird es nun dennoch geben.

Von Mario Hommen/SP-X

SP-X/Costa Mesa/USA. Der für Buggy-Umbauten auf Basis des VW Käfer bekannte US-Hersteller Meyers Manx will ab dem kommenden Jahr mit dem 2.0 Electric einen rein elektrisch angetriebenen Beach Buggy auf den Markt bringen. 2023 soll eine Kleinserie von 50 Exemplaren entstehen. Im darauffolgenden Jahr wollen die Amerikaner den Oben-ohne-Stromer in Serie produzieren.

Anders als die klassischen Buggys von Meyers Manx wird beim 2.0 Electric keine VW-Technik zum Einsatz kommen. Optisch indes sind die Ähnlichkeiten zum historischen Vorbild hingegen deutlich. Prägend sind auch hier freistehende Räder, große Überrollbügel oder die auf der Frontverkleidung aufgesetzten Rundscheinwerfer. Innen bietet der E-Buggy zwei Sitze sowie ein spartanisches Cockpit mit einem Rundtacho in der Armaturenbrettmitte. Wie es sich für einen Buggy gehört, verzichtet die Karosserie auf Türen und ist nach oben offen. Als Regen- beziehungsweise Sonnenschutz gibt es ein Hardtop. Allerdings bleibt selbst mit diesem der Innenraum zu den Flanken hin offen.

Die Antriebstechnik ist trotz Retro-Optik zeitgemäß. An der Hinterachse kommen zwei E-Motoren mit insgesamt 150 kW/204 PS und 325 Newtonmeter Drehmoment zum Einsatz, mit denen der Sprint aus dem Stand auf 100 km/h in 4,5 Sekunden gelingen soll. Zur Wahl sollen zwei Akkuoptionen mit 20 oder 40 kWh für 240 beziehungsweise 480 Kilometer Reichweite stehen. Preise für den E-Buggy werden noch keine genannt.

Zum ersten Mal öffentlich vorstellen will Meyers Manx den neuen 2.0 Electric am 19. August auf dem Quail Motorsports Gathering im kalifornischen Monterey.

Mario Hommen/SP-X