E-Autos trotzen schwachem Markt – Europäischer Automarkt

Im dritten Quartal 2022 war in den Märkten Europas die Nachfrage nach Autos mit alternativen Antrieben rückläufig. Einzig batterieelektrisch angetriebene Modelle konnten zulegen.

Von Mario Hommen, SP-X
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Der ID.3 verbraucht im Winter deutlich mehr als im Sommer. Im Vergleich zu einem Golf mit Dieselmotor bleibt er insgesam
Der ID.3 verbraucht im Winter deutlich mehr als im Sommer. Im Vergleich zu einem Golf mit Dieselmotor bleibt er insgesamt dennoch deutlich effizienter
Foto: Volkswagen

SP-X/London. Im dritten Quartal 2022 war die Nachfrage nach Pkw mit alternativen Antrieben in der EU, EFTA und Großbritannien insgesamt rückläufig. Entgegen diesem Trend ist jedoch die Nachfrage nach batterieelektrischen Autos (BEV) weiter gestiegen, wie eine Auswertung des Marktanalysten Finbold zeigt.

Demnach ging die Zahl der Zulassungen von Autos mit alternativen Antrieben im dritten Quartal 2022 um rund 2,5 Prozent auf 1.265.947 Einheiten zurück. Im ersten Quartal wurden noch 1.336.523 neue Pkw dieser Kategorie zugeordnet, im zweiten Quartal waren es 1.297.966.

Bei Pkw mit Hybridantrieb sind die Neuzulassungen von 668.539 auf 635.166 zurückgegangen, bei den Plug-in-Hybriden waren es 216.041 gegenüber 238.122 im zweiten Quartal. Die Zulassungszahl anderer alternativer Antriebsarten ist von 64.152 auf 55.419 gesunken. Speziell die BEVs haben entgegen diesem Trend zulegt. Hier wurden im dritten Quartal 355.336 Neuzulassungen gezählt, im zweiten waren es 322.144 und im ersten 325.285.

Mario Hommen/SP-X
Archivierter Artikel vom 30.11.2022, 16:07 Uhr