Archivierter Artikel vom 26.10.2021, 13:07 Uhr

Durch Chipkrise kaum Nachlässe – Rabatt-Studie

Neuwagen sind derzeit selten, aber gefragt. Das lässt die Rabatte sinken und die realen Preise steigen.

Von Holger Holzer/SP-X
Neuwagenkäufer sollten nicht mit hohen Rabatten rechnen
Neuwagenkäufer sollten nicht mit hohen Rabatten rechnen

SP-X/Duisburg. Die Rabatte beim Neuwagenkauf schrumpfen weiter. Weil durch die anhaltende Chipkrise weniger Pkw gebaut werden können, streichen die Hersteller ihre Nachlassprogramme für verfügbare Fahrzeuge, wie das Center Automotive Research (CAR) erläutert.

Der monatlich von dem Institut erhobene Rabatt-Index ist der Studie zufolge auf seinen Jahrestiefstand von 121 Punkten gesunken. Vor allem die Neuwagenvermittler im Internet zeigten sich zunehmend weniger spendabel. Mit 17,2 Prozent lag der durchschnittlich gewährte Nachlass im Oktober auf einem Zehn-Jahres-Tief.

Die Aussicht auf Neuwagen-Schnäppchen bleibt auch in den kommenden Monaten schlecht, wie Instituts-Leiter Ferdinand Dudenhöffer prognostiziert. Experten rechnen damit, dass die Chipkrise noch mindestens bis Mitte des kommenden Jahres anhält. Bis dahin bleiben Neuwagen knapp und die Preise hoch.

Holger Holzer/SP-X