Archivierter Artikel vom 25.06.2021, 10:07 Uhr

Drei kleine Brüder für den Enyaq – Skoda-Pläne

Mindestens drei kleine Stromer will Skoda im laufenden Jahrzehnt noch auf den Markt bringen. Die sollen beim Erreichen ehrgeiziger Ziele helfen.

Skoda plant weitere E-Modelle
Skoda plant weitere E-Modelle

SP-X/Weiterstadt. Skoda setzt auf günstige E-Autos. Bis 2030 wollen die Tschechen mindestens drei neue Modelle unterhalb des Kompakt-Crossovers Enyaq auf die Straße bringen, wie Skoda-Chef Thomas Schäfer bei der Vorstellung der künftigen Unternehmensstrategie „Next Level“ angekündigt hat. Darunter dürfte sich auch ein Mikro-SUV finden, das die Nachfolge des elektrischen Kleinstwagens Citigo antritt. Auch ein etwas größeres Mini-SUV ist denkbar. Beide werden auf der elektrischen MEB-Architektur des VW-Konzerns basieren. Elektrifizierten Varianten von Verbrenner-Modellen auf der MQB-Plattform erteilte Schäfer indirekt eine Absage.

Skoda will bis 2030 zu den fünf größten Autoherstellern in Europa gehören. Neben dem Ausbau des E-Auto-Anteils auf 50 bis 70 Prozent am Europa-Absatz sollen dabei auch preisgünstig positionierte Modelle wie der neue Fabia helfen. Auch bei der Digitalisierung möchte Skoda unter anderem mit virtuellen Showrooms und dem Fahrstrom-Ladedienst „Power Pass“ Akzente setzen. Darüber hinaus will der Hersteller in Indien, Russland und Nordafrika zur führenden europäischen Marke werden.

Holger Holzer/SP-X