Drei für verschiedene Fälle – Yamaha E-Bikes

Yamaha bietet ab nächstem Jahr auch in Deutschland E-Fahrräder an. Den Anfang machen eines für die Stadt, eines für die Pisten und eines fürs grobe Gelände.

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Das Yamaha CrossCore RC ist ein praktisches Alltags E-Bike
Das Yamaha CrossCore RC ist ein praktisches Alltags E-Bike
Foto: Yamaha

SP-X/Köln. Gleich mit drei E-Bikes feiert Yamaha im kommenden Jahr Premiere in diesem Bereich. Die Neuen decken die interessantesten Segmente ab: Für Alltagsfahrten in der Stadt, den flotten Pendelverkehr oder den ambitionierten Mountainbiker gibt’s jeweils was Passendes.

Glanzlicht des Programms ist das Mountainbike Moro 07
Glanzlicht des Programms ist das Mountainbike Moro 07
Foto: Yamaha

Das CrossCore RC ist ein praktisches Alltags E-Bike, das zum Pendeln ebenso taugt wie für die Freizeitgestaltung. Der Yamaha PW-ST-Elektromotor fällt mit 70 Nm recht kräftig aus und nimmt Steigungen und Gegenwind so den Schrecken. Über die Display A genannte Bedieneinheit am Lenker lassen sich der Akkuladezustand überwachen und die Unterstützung einstellen, wobei der Automatikmodus eigentlich zu allen Gelegenheiten passt. Mit Neungangschaltung, zwei Scheibenbremsen, jeweils von Shimano und einer 63-mm-Telegabel ist das Pedelec klassenüblich ausgestattet und mit 3.000 Euro angemessen ausgepreist. Schutzbleche und Gepäckträger gibt es im Zubehör.

Das Wabash fällt in die Kategorie der derzeit angesagten Gravel Bikes
Das Wabash fällt in die Kategorie der derzeit angesagten Gravel Bikes
Foto: Yamaha

Das Wabash fällt in die Kategorie der derzeit angesagten Gravel Bikes, also mit Rennradlenker und breiten Reifen und ist damit auf der Straße ebenso gut aufgehoben wie auf der Piste. Rahmen, Motor und Display sind identisch mit dem CrossCore, die weiteren Komponenten jedoch den höheren Ansprüchen angepasst und entsprechend hochwertiger. Auf eine Federung muss der Wabash-Fahrer verzichten, dafür kann er auf eine Vario-Sattelstütze und elf Shimano-Gänge vertrauen. Für dieses Zweirad werden 4.000 Euro fällig.

Glanzlicht des Programms ist das Mountainbike Moro 07. Hier handelt es sich um ein „All Mountain“, also einen Allrounder, der im Gelände sowohl mit Anfängern wie mit Fortgeschrittenen durchweg eine gute Figur abgibt. Und weil es voll gefedert ist, nennen man es ein „Fully“. Dementsprechend besitzt dieses MTB eine Gabel und ein Zentralfederbein von Rock Shox, die für 160 bzw. 150 mm Federweg gut sind.

Auch die weiteren Teile stammen von namhaften Zulieferern: Bremsen von Magura, Schaltung von Shimano mit zwölf Gängen, Reifen von Maxxis. Als Antrieb kommt die neue PW-X3 Einheit zum Zuge, die klein ist, nur 2,75 Kilo wiegt, es aber auf 85 Nm bringt. Ihr Futter erhält sie wie Wabash und CrossCore von einem 500-Watt-Akku im Unterbau, der sich mit drei Handgriffen herausnehmen lässt und bei Komplettentladung nach 4 Stunden an der Haushaltssteckdose wieder voll ist.

Für die notwendige Stabilität bei der Hatz durch Wald und Flur sorgt ein Rahmen mit je zwei Ober- und Unterzügen. Vario-Sattelstütze (sogenannte „Dropper Post“) und eine Steuerung der Elektronik über ein minimalistisches Interface mit Smartphone-Konnektivität beweisen: Beim Moro 07 zählt kein Schnickschnack, sondern Praxistauglichkeit, die sich Yamaha mit 5.500 Euro aber auch ordentlich entlohnen lässt.

Alle Fotos: Yamaha

Jürgen Schons/SP-X
Archivierter Artikel vom 06.12.2022, 17:07 Uhr