Drei Elektro-Sportler und mehr – Alpine

Mit dem Retro-Sportwagen A110 hat Alpine zuletzt für Begeisterung gesorgt. Künftig soll die Marke ausschließlich Elektroautos bauen.

Alpine wird zur elektrischen Sportmarke – und ist künftig auch für die Formel 1 zuständig
Alpine wird zur elektrischen Sportmarke – und ist künftig auch für die Formel 1 zuständig

SP-X/Paris. Renaults Sportwagen-Ableger Alpine wird zur reinen Elektroautomarke. Drei Modelle sollen künftig das Portfolio der Franzosen füllen: Kern des Angebots soll ein gemeinsam mit Lotus gebauter Elektro-Sportwagen werden, der in der Nachfolge des aktuellen, konventionell motorisierten A110 stehen dürfte. Dazu kommt ein sportlicher Kleinwagen, möglicherweise eine Variante des gerade vorgestellten Renault 5. Komplettiert wird das Programm durch einen Kompakt-Crossover, der auf der neuen E-Auto-Plattform der Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz stehen wird.

Außer als Automarke wird Alpine zudem künftig im Renault-Konzern die Rolle der Sportabteilung übernehmen. Dazu zählen auch die bisherigen Unternehmensteile Renault Sport – für das Tuning der Pkw-Modelle zuständig – und Renault Sport Racing, wo das Motorsport-Engagement verantwortet wird. Aus dem Renault F1 Team wird für die kommende Saison das Alpine F1 Team. Darüber hinaus soll die neue Abteilung die technologische Speerspitze im Konzern bilden und effizientes Energiemanagement, Sicherheitssysteme und Konnektivitätslösungen aus dem Motorsport auf die Straße bringen.

Holger Holzer/SP-X