Die meisten sind dumm – E-Auto-Ladestationen

Mit intelligenten Ladestationen lässt sich das Netz stabilisieren und vielleicht irgendwann mal Geld verdienen. Bislang sind die meisten Wallboxen aber eher tumbe Gesellen.

Von Holger Holzer, SP-X

SP-X/München. Smarte Wallboxen sind in der Unterzahl. Weltweit sind lediglich 16 Prozent aller nicht-öffentlichen Ladestationen intelligent, wie die Unternehmensberatung Roland Berger ermittelt hat. Weitere 39 Prozent sind zumindest mit dem Smartphone vernetz- und steuerbar, bei 45 Prozent handelt es sich um reine Basisgeräte ohne digitalisierte Schnittstelle. Deutschland liegt noch etwas unter dem weltweiten Schnitt, mit einem Anteil von 13 Prozent intelligenten Stationen. Die Vernetzung der Wallbox ist vor allem für das Lastmanagement im Netz nötig, sie ermöglicht aber auch neue Geschäftsmodelle, wie etwa den Stromverkauf oder die kurzzeitige Vermietung der E-Auto-Batterie als Stromspeicher.

Holger Holzer/SP-X
Archivierter Artikel vom 23.09.2022, 13:07 Uhr