Archivierter Artikel vom 18.01.2021, 17:07 Uhr

Diagonales Lüften schützt – Corona-Infektionsgefahr im Taxi

Wer Taxi fährt, sollte möglichst zwei Fenster öffnen. Welche für die meiste Frischluft sorgen, haben Wissenschaftler nun ermittelt.

Taxifahren in New York – das kann ja jeder! Auf der Rückbank vielleicht. Aber wer einmal vorne links Platz nimmt,
Taxifahren in New York – das kann ja jeder! Auf der Rückbank vielleicht. Aber wer einmal vorne links Platz nimmt, der sieht die berühmteste Stadt der Welt plötzlich mit ganz anderen Augen.

SP-X/Providence. Lüften schützt vor einer Corona-Infektion. Auch im Auto, wie nun eine Studie der Brown University in Providence ergeben hat, die vor allem für Taxi-Insassen interessant sein dürfte. Demnach bringt das zeitgleiche komplette Öffnen der Fenster am Beifahrerplatz sowie hinten links den größten Luftaustausch und damit die wirksamste Reduzierung von Aerosolen im Fahrzeug-Innenraum.

Auch halb geöffnete Fenster verringern demnach die Ansteckungsgefahr. Kaum einen Effekt hat es hingegen, die Scheibe lediglich einen Schlitz breit zu öffnen. Die Forscher haben die Luftbewegung im Innenraum am Beispiel einer kompakten fünfsitzigen Limousine berechnet, wie sie in den USA häufig für Taxifahrten genutzt wird. Bei anderen Modellen dürften die Ergebnisse nach ähnlich ausfallen, wie die Wissenschaftler gegenüber der „New York Times“ erklärten.

Holger Holzer/SP-X