Archivierter Artikel vom 18.01.2021, 08:07 Uhr

Der Strom kommt aus der Wand – Elektroauto-Wörterbuch: Wallbox

Mit dem Elektroauto sickern neue Wörter und Begriffe in die automobile Alltagssprache. Einige davon sollte man vor allem als E-Mobilist kennen.

VW testet eine DC-Wallbox
VW testet eine DC-Wallbox

SP-X/Köln. Wer sein Elektroauto an der normalen Schuko-Steckdose im Haushalt lädt, braucht Geduld. Schneller, sparsamer und häufig auch sicherer geht es mit der Wallbox.

Die fest installierte Ladestation für E-Mobile, findet sich meist in der heimischen Garage, kann aber auch an einer äußeren Hauswand installiert werden. Wallboxen gibt es in unterschiedlichen Leistungsstufen zwischen 3,7 und 22 kW, am gängigsten sind solche mit 11 kW. Sie sind meist ausreichend schnell und bedürfen keiner Genehmigung durch den Netzbetreiber. Seit dem Herbst 2020 fördert der Bund Kauf und Installation einer Wallbox mit 900 Euro. Anträge und eine Liste der geförderten Modelle finden sich auf den Seiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Neben den fest montierten Modellen gibt es auch mobile Ladegeräte mit gleicher Funktion; sie können im Auto mitgeführt und unterwegs an beliebige Stromquellen angeschlossen werden, eine Förderung gibt es aber in der Regel nicht.

Neben Standard-Wallboxen für das Wechselstrom-Laden sind mittlerweile auch immer mehr Gleichstrom-Wallboxen zu haben. Die sind um einiges teurer, aber dafür in vielen Fällen schneller, da sie den Bordlader von E-Autos umgehen, der oft den Flaschenhals für die Ladeleistung bildet.

Holger Holzer/SP-X