Archivierter Artikel vom 17.08.2021, 13:07 Uhr

Auf dem Weg zum Rekordjahr – Oldtimer-Preise

Exklusive Auto-Klassiker sind wieder gefragt. Zunehmend werden auch jüngere Modelle populär – und teuer.

Der Lexus LFA Nürburgring ist das teuerste japanische Auto
Der Lexus LFA Nürburgring ist das teuerste japanische Auto

SP-X/Monterey. Hochwertige Oldtimer erzielen wieder Rekordpreise. Bei der traditionsreichen Auktion in Monterey wurde in diesem Jahr ein Gesamterlös von 343 Millionen US-Dollar (rund 291 Millionen Euro) erzielt – 37 Prozent mehr als 2019. „Insgesamt könnte 2021 das erfolgreichste Oldtimer-Auktionsjahr aller Zeiten werden“, glaubt Frank Wilke vom Marktbeobachter „Classic Analytics“.

Gefragt sind laut Wilke vor allem Supersportwagen der 90er- und frühen 2000er-Jahre. Auch das teuerste Auto in Monterey stammt aus dieser Ära: Ein McLaren F1 von 1995 fand für umgerechnet rund 17,4 Millionen Euro einen neuen Besitzer. Hohe Erlöse erzielten auch ein Ferrari F50 aus dem gleichen Baujahr (3,4 Millionen Euro), ein 2004er Ford GT (2,24 Millionen Euro) ein Porsche 918 Spyder Weissach Roadster (1,36 Millionen Euro).

Einen neuen Rekord für japanische Autos stellte der Lexus LFA Nürburgring von 2012 auf, der für rund 1,36 Millionen Euro verkauft wurde. Insgesamt gingen 82 Autos zu Preisen jenseits von einer Million Dollar weg, der Durchschnittspreis aller verkauften Modelle lag bei knapp 410.000 Euro.

Holger Holzer/SP-X