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Aigle/Schweiz

UCI-Beauftragte rechnet mit weiteren Dopingfällen

dpa

Die Anti-Doping-Beauftragte des Radsport-Weltverbands UCI, Francesca Rossi, rechnet mit weiteren Dopingfällen in der krisengeplagten Sportart.

«Wir werden neue Fälle haben, aber ich kann Ihnen nicht den Zeitpunkt nennen. Man weiß nie wann», sagte Rossi in einem Interview der Nachrichtenagentur ap. Die Italienerin ist sich sicher, dass das Blutpass-Programm noch verfeinert und verbessert wird. So plane die UCI, von der neuen Saison an auch die Steroid-Profile der Fahrer im biologischen Pass zu erfassen. «Wir werden schneller sein, wenn wir einen Fall haben», sagte Rossi mit Bezug auf die jüngsten Suspendierungen von drei Profis.

Am 3. Mai hatte der Weltverband nach Unregelmäßigkeiten im biologischen Pass Franco Pellizotti (Italien), Jesus Rosendo Prado (Spanien) und Tadej Valjavec (Slowenien) vorläufig aus dem Verkehr gezogen. «Das ist der Beginn der Geschichte», so Rossi.

Die Italienerin hatte im Februar die Nachfolge von Anne Gripper als Anti-Doping-Beauftragte der UCI angetreten. Für sie sei das «ein Traum» gewesen, so Rossi.

Radsport
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